Curry Dragon, fruchtig-feurige Currymischung mit Bhut Jolokia und Bird-Eye-Chili
Curry Dragon ist unsere schärfste Currymischung und zugleich überraschend fruchtig komponiert. In unserer Manufaktur in Klingenberg am Main mischen wir Paprika, Tellicherrypfeffer, Himbeere, Kurkuma, Bockshornklee, Koriander, Knoblauch, Bird-Eye-Chili und Bhut Jolokia, Ingwer, Muskat, langen Pfeffer, Habanero, Senf, weißen Pfeffer, Nelke, Zitronenmyrte, Zimt und Kardamom. Der Charakter: feurige Schärfe von zwei Chili-Sorten plus drei Pfeffern, dazu eine fruchtige Himbeer-Spitze und die zitrische Frische der Zitronenmyrte – Schärfe, die nicht brennt, sondern aromatisiert.
Verwendung
Curry Dragon ist die Wahl für scharfe Gemüsecurrys, Geflügel-Currys, Currywurst-Soßen und Schmorgerichte mit Lamm. Auch in Currypaste mit Kokosmilch, in Marinaden für Garnelen und gegrillten Tofu, in BBQ-Saucen für mehr Tiefe und in Hackfleischsoßen mit asiatischer Note. Wer Currywurst liebt, mischt einen Esslöffel Curry Dragon in 200 ml Tomatenbasis – fertig ist die Schärfe, die der Imbiss nie hinbekommt. Mit dem fruchtigen Apfel-Quitte Balsam Essig abschmecken, dann hat die Sauce die nötige Säure-Spitze.
Wichtig: Bhut Jolokia ist eine der schärfsten Chilis der Welt. Taste dich vorsichtig heran – ein halber Teelöffel auf vier Portionen reicht meist als Einstieg. Schärfe immer mit Joghurt, Sahne oder Kokosmilch ausgleichen, niemals mit Wasser nachspülen.
Rezept: Höllische Currywurst-Sauce mit Beeren-Tiefe
Die Currywurst, die jeden Imbiss alt aussehen lässt, in 20 Minuten fertig.
Zutaten für 4 Personen:
- 4 Bratwürste (Bockwurst oder Wiener)
- 500 ml passierte Tomaten, 2 EL Tomatenmark
- 2 EL Curry Dragon, 1 EL edelsüßer Paprika
- 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, fein gewürfelt
- 2 EL Honig, 1 EL Apfel-Quitte Balsam Essig
- 1 TL Luisenhaller Tiefensalz fein, frisch gemahlener Tasmanischer Pfeffer
Zubereitung: Zwiebel und Knoblauch in Butter glasig dünsten. Tomatenmark eine Minute mitrösten. Curry Dragon und edelsüßen Paprika kurz mitschwitzen, sofort mit den passierten Tomaten ablöschen, sonst werden die Gewürze bitter. 15 Minuten leise köcheln lassen. Mit Honig, Apfel-Quitte-Balsam-Essig, Salz und Tasmanischem Pfeffer abschmecken. Bratwürste in der Pfanne knusprig braten, in Scheiben schneiden, mit der Sauce übergießen und großzügig zusätzlich mit edelsüßem Paprika bestäuben.
Warum dieses Curry Dragon? Die Himbeere bringt eine fruchtige Frische, die in normalen Currymischungen fehlt – sie balanciert die brutale Bhut-Jolokia-Schärfe und macht die Sauce vielschichtig statt nur scharf. Tasmanischer Pfeffer am Tisch setzt eine zweite Schärfeebene mit anisartiger Spitze.
Eigenschaften
- Sehr scharfe Currymischung mit Bhut Jolokia, Bird-Eye-Chili und Habanero
- Fruchtig-aromatischer Charakter mit Himbeer- und Zitronenmyrten-Note
- Manufakturqualität aus Klingenberg am Main
- Ohne Geschmacksverstärker, Rieselhilfen und Zusatzstoffe
Was passt dazu?
Pfeffer-Finish gibt der scharf-fruchtige Tasmanische Pfeffer oder der orientalisch-komplexe Kubebenpfeffer. Wer scharfe Mischungen liebt, sollte unsere äthiopische Berbere mit Bockshornklee-Tiefe und unser mexikanisches Mole mit Schokoladen-Note kennen. Süß-fruchtige Begleitung zur Schärfe liefert unser Mango Chutney. Säure für Currywurst-Saucen: Apfel-Quitte Balsam Essig. Für die Wokpfanne: Togarashi mit Sansho-Prickeln. Mehr findest du in unserer Gewürzmischungen-Kollektion.
Häufige Fragen
Wie scharf ist Curry Dragon?
Sehr scharf. Bhut Jolokia liegt bei rund 1.000.000 Scoville, Habanero bei 200.000. Die Mischung ist auf etwa 30.000 bis 50.000 Scoville-Empfindung kalibriert – das übertrifft Curry Anapurna deutlich. Wer wenig Schärfe verträgt, sollte zur Familienvariante Curry Maharadja greifen.
Wofür kann ich Curry Dragon verwenden?
Klassisch für Currywurst-Saucen, Gemüsecurrys mit Linsen oder Kichererbsen, Geflügel- und Lammcurrys, scharfe BBQ-Saucen, Marinaden für Garnelen und Tofu, Hackfleisch-Pfannen mit Kokosmilch und sogar in einer scharfen Mole-Variante.
Was bringt die Himbeere im Curry?
Getrocknete Himbeere setzt eine fruchtig-säuerliche Spitze, die der Schärfe ihren brutalen Charakter nimmt und sie aromatisiert. Klassischer Trick aus der Sterneküche – Schärfe braucht eine Frucht-Antagonistin, sonst bleibt sie eindimensional.
Wie balanciere ich die Schärfe in der Sauce?
Mit Joghurt, Kokosmilch, saurer Sahne oder einem Klecks Mango Chutney. Wasser hilft nicht, Capsaicin ist fettlöslich. Wer es nachträglich entschärfen muss, gibt einen Esslöffel Erdnussbutter oder Sahne in die Sauce.