Togarashi, japanische Sieben-Gewürze-Mischung aus der Klingenberger Manufaktur
Togarashi (genauer: Shichimi Togarashi, „Sieben Gewürze“) ist die wichtigste Gewürzmischung der japanischen Alltagsküche – das Äquivalent zu Salz und Pfeffer auf jedem Tisch. Wir mischen sie in unserer Manufaktur in Klingenberg am Main aus Chili-Flocken, geröstetem Sansho-Pfeffer, Mandarinenschale, Sesam, schwarzem Sesam, Nori-Algen und Mohn. Das Profil: zitrisch-frisch in der Nase, prickelnd-scharf am Gaumen, leicht meerig im Abgang.
Verwendung
Togarashi wird kurz vor dem Servieren über Ramen, Soba- und Udon-Nudeln gestreut, damit der Sansho frisch bleibt. Als Finish auf Sushi, Onigiri, gebratenem Tofu oder Avocado-Toast reicht ein halber Teelöffel pro Portion. In Walnussöl oder Sesamöl gerührt wird es zur Dipsauce für Dumplings.
Wichtig: Togarashi nie mitkochen – die ätherischen Öle des Sansho und der Mandarinenschale verfliegen sofort. Immer am Tisch oder im letzten Moment dazugeben.
Rezept: Express-Ramen mit Togarashi-Crunch
Schnelle Ramen-Schale, die das Gewürz perfekt in Szene setzt.
Zutaten für 2 Personen:
- 2 Portionen frische Ramen-Nudeln
- 700 ml Hühnerbrühe
- 2 EL Würzpaste Umami
- 1 Spritzer Calamansiessig
- 2 weichgekochte Eier (6½ Min.)
- 100 g Spinat, 1 Frühlingszwiebel
- 1 TL Togarashi pro Schale
Zubereitung: Brühe mit der Würzpaste Umami aufkochen, mit Calamansi für die Säure abschmecken. Nudeln separat garen und in tiefe Schalen verteilen. Brühe darüberkippen, Spinat darin garziehen lassen. Eihälften und Frühlingszwiebel auflegen, kräftig mit Togarashi bestreuen. Sofort servieren.
Warum dieses Togarashi? Wir verwenden echten Sansho-Pfeffer und rösten den Sesam vor dem Mischen. Das ergibt das authentische, leicht prickelnde Mundgefühl, das bei Supermarktware fehlt. Wer es noch grasig-frischer mag, ergänzt einen Hauch Curry Hara.
Was steckt drin?
Sieben Komponenten nach japanischer Tradition: Chili-Flocken für die Schärfe, gerösteter Sansho-Pfeffer für das zitrische Prickeln, Mandarinenschale für die Frische, heller und schwarzer Sesam für die nussige Tiefe, Nori-Algen für die meerige Note und Mohn als feiner Abschluss.
Eigenschaften
- Authentische sieben Komponenten nach japanischer Tradition
- Mittelscharfe Schärfe mit zitrischem Sansho-Prickeln
- Vegan und vielseitig zu Fisch, Gemüse, Suppen und Reis
- Manufakturqualität aus Klingenberg am Main
- Ohne Geschmacksverstärker, Rieselhilfen und Zusatzstoffe
Was passt dazu?
Für Ramen-Suppen ist die Würzpaste Umami die ideale Basis. Wer den asiatischen Bogen weiterspannen will, greift zu Curry Hara oder zu unserem Zatar für eine West-Ost-Brücke. Als Säure-Spritzer auf gegrilltem Fisch passt Calamansiessig, für die Tempura-Beilage Walnussöl. Ein scharfer Frischeschuss aus Curry Dragon hebt das Profil zusätzlich. Mehr entdeckst du in unseren Gewürzmischungen.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zu Szechuan-Pfeffer?
Sansho ist eng verwandt, hat aber feinere Zitrusnoten und macht weniger taub als Szechuan. Beide sind Zanthoxylum-Beeren, doch Sansho ist parfümierter.
Kann ich Togarashi in heißen Saucen mitkochen?
Nein – die Mandarinenschale verliert ihr Aroma. Immer am Ende darüberstreuen.
Wie scharf ist es?
Mittelscharf. Vergleichbar mit gut dosiertem Chili-Pulver, aber mit zusätzlichem Zitrus-Kick.
Wofür eignet sich die 7-g-Probe?
Perfekt zum Ausprobieren – reicht für etwa 8 Portionen Ramen oder als Mitbringsel für Sushi-Liebhaber.