Lorbeerblätter, das Schlüsselgewürz für Schmorgerichte und Tomatensauce
Lorbeerblätter sind das Gewürz, das man häufig in den Topf gibt und im Geschmack vermisst, wenn es fehlt – auch wenn man es kaum direkt schmeckt. Mediterrane Lorbeerblätter mit kräftigem, leicht bitter-würzigem Aroma und einer feinen Eukalyptus-Note bilden die Aromenbasis für Schmorgerichte, Eintöpfe, Tomatensaucen und Marinaden. Wir füllen sie schonend in unserer Manufaktur in Klingenberg am Main ab.
Verwendung
Klassiker für Tomatensauce, Bolognese, Schmorbraten, Sauerbraten, Sauerkraut, Eintöpfe und Lammgerichte. Würzt Bouillon, Hühnerbrühe, Fischfond, eingelegte Gemüse und Marinaden. Auch in indischen Currys, in Risotto und in der Wildküche unverzichtbar. Das volle Aroma entfaltet sich beim langen Mitkochen – unter 30 Minuten passiert wenig, ab einer Stunde ist Lorbeer in seinem Element.
Wichtig: Vor dem Servieren immer entfernen. Lorbeerblätter sind hart und sollten nicht mitgegessen werden. Beim Anbraten leicht andrücken oder einreißen, damit die ätherischen Öle besser herauskommen.
Rezept: Bolognese, die richtig schmeckt
Eine echte Bolognese braucht Zeit, drei Lorbeerblätter und Geduld – kein anderes Gewürz macht den Unterschied zwischen „Hackfleisch in Tomatensauce" und „Bolognese" so deutlich.
Zutaten für 4 Personen:
- 500 g Rinderhack
- 3 Lorbeerblätter
- 1 EL Toskanisches Pastagewürz
- 1 EL Würzpaste Umami (oder 1 EL Tomatenmark)
- 2 Karotten, 2 Selleriestangen, 1 Zwiebel
- 1 Glas Rotwein, 1 Dose stückige Tomaten, 200 ml Brühe
- 2 EL Olivenöl, Luisenhaller Tiefensalz fein
Zubereitung: Karotten, Sellerie und Zwiebel fein würfeln (Soffritto) und in Olivenöl 10 Minuten leise dünsten. Hack dazugeben und krümelig anbraten. Mit Rotwein ablöschen, Tomaten, Brühe, Lorbeer, Toskanisches Pastagewürz und Würzpaste hinzufügen. Bei kleinster Hitze 90 Minuten zugedeckt köcheln lassen. Lorbeerblätter entfernen, mit Salz abschmecken und über frisch gekochten Spaghetti servieren.
Warum drei Lorbeerblätter? Bei langem Schmoren brauchen die Aromen Zeit zum Wandern. Drei Blätter sind ideal für 90 Minuten Garzeit – weniger und das Aroma verliert sich, mehr und die Sauce wird harzig. Mit den Lorbeerblättern und der Würzpaste erreichst du Restaurant-Tiefe ohne Aufwand.
Eigenschaften
- Mediterrane Lorbeerblätter ganz, kräftig im Aroma
- Manufakturqualität aus Klingenberg am Main
- Ohne Geschmacksverstärker, Rieselhilfen und Zusatzstoffe
- Vielseitig für Schmorgerichte, Eintöpfe und Tomatensaucen
Was passt dazu?
Klassisch im Schmortopf gehören Lorbeer, Wacholderbeeren und Gewürznelken zum Trio für Sauerbraten und Wild. Für Tomatensaucen ist Toskanisches Pastagewürz die fertige Mischung mit Lorbeer-Komponente. Für Brühen und Suppen passt unsere Würzpaste Gemüsebrühe als Basis. Für Wildgerichte ergänzt Försters Schmortopf mit Wacholder, Kakao und Pfeffer.
Häufige Fragen
Wofür kann ich Lorbeerblätter verwenden?
Für Tomatensauce, Bolognese, Schmorbraten, Sauerbraten, Sauerkraut, Hühner- und Gemüsebrühen, Eintöpfe, Lammgerichte, Wildgulasch, Marinaden für eingelegtes Gemüse, Risotto und sogar in indischen Currys.
Soll man Lorbeerblätter mitessen?
Nein. Die Blätter sind hart und können beim Kauen Schleimhaut verletzen. Vor dem Servieren immer entfernen.
Wie viele Lorbeerblätter brauche ich?
Für eine Tomatensauce 1 bis 2 Blätter, für eine Bolognese oder Schmorbraten 2 bis 3, für eine Hühnerbrühe 1 Blatt. Bei Wildgerichten oder Sauerbraten 3 bis 4 Blätter, kombiniert mit Wacholder und Nelken.
Wann sollte ich Lorbeer in den Topf geben?
Möglichst früh, damit die ätherischen Öle Zeit zum Auswandern haben. Bei kurzen Garzeiten unter 30 Minuten entfaltet Lorbeer kaum Wirkung – dann lieber zerkleinern oder auf andere Kräuter ausweichen.