Schwarzer Tellicherry-Pfeffer – indischer Premium-Pfeffer mit Fruchtnoten
Tellicherry ist kein Herkunftsort, sondern eine Qualitätsstufe. Der Name bezeichnet die größten, reifsten Körner der Ernte vom Malabar-Küstenstreifen in Kerala, Indien – Pfefferkörner, die länger als üblich an der Liane reifen durften, bevor sie geerntet wurden. Diese verlängerte Reifezeit macht den Unterschied: Tellicherry-Pfeffer entwickelt ein komplexeres, fruchtiges Aroma mit mehr Tiefe und weniger reiner Stechschärfe als Standard-Schwarzpfeffer.
Verwendung
Tellicherry-Pfeffer entfaltet sein volles Potenzial frisch gemahlen auf dem fertigen Gericht. Er ist die erste Wahl für alle Gerichte, bei denen Pfeffer als eigenständige Aromakomponente wirken soll:
- Steak und Rinderfilet – als Kruste im Steak au Poivre oder als Tischpfeffer
- Wild – Rehfilet, Wildschweinrücken, Hirsch
- Pfeffersauce – frisch gemahlen als Basis einer reduzierten Cognac-Pfeffersauce
- Gereifter Käse – Parmesan, Comté, Manchego, Pecorino
- Carpaccio – als elegantes Finishing-Gewürz
- Pasta und Risotto – Cacio e Pepe, schwarzes Risotto
Rezeptidee: Steak au Poivre
2 EL Tellicherry-Pfeffer grob schroten (Mörser oder Messerrücken). Ribeye-Steaks (à 250 g) trocken tupfen, Pfefferkruste eindrücken. In sehr heißer, gusseiserner Pfanne je Seite 2–3 Minuten scharf anbraten. Steaks ruhen lassen. Im gleichen Bratfett 1 Schalotte anschwitzen, mit 4 cl Cognac ablöschen, mit 150 ml Rinderfond und 100 ml Sahne aufgießen. Einkochen lassen, abschmecken.
Passt perfekt dazu
Weitere Premium-Pfeffer: Schwarzer Kerala-Pfeffer, Schwarzer Belem-Pfeffer, Whisky Pfeffer oder das Pfeffer Bundle. Für die Mühle: Mühlen-Kollektion mit Champagne und Billund. Für Steakliebhaber: Steakpfeffer Gewürzamt, Sieben „Für Opa“ oder Mélange Noir. Als Geschenkidee: unsere Geschenkboxen und Präsente.