Tasmanischer Pfeffer – wilder Bergpfeffer aus Australien
Die wild wachsende australische Spezialität wird in sehr geringen Mengen geerntet und ist ein Geschmackserlebnis für Scharfschmecker. Auch Mountain Pepper Berry oder Bergpfeffer genannt – botanisch kein echter Pfeffer, sondern die getrocknete Beere des Bergpfefferstrauchs (Tasmannia lanceolata).
Geschmack und Aroma
Zunächst beerig, süß und angenehm sanft. Dann tritt die ständig wachsende Schärfe überraschend spät ein und bleibt lange am Gaumen. Durch langes Kochen verliert er etwas an Schärfe, behält aber sein beeriges Pfefferaroma.
Verwendung
Ein sensationelles Grillgewürz, das Hülsenfrüchte, Gemüse und Fleischeintöpfe verfeinert. Auch Basis für eine französische Pfeffersauce und herrlich aromatisch zu exotischen Früchten wie Ananas oder Mango.
Wichtig: Wegen der wachsenden Schärfe äußerst sparsam dosieren. Nicht für die Pfeffermühle geeignet – die Beeren stattdessen im Mörser zerstoßen oder fein hacken. Kühl, trocken und dunkel lagern.
Pfeffersauce mit tasmanischem Pfeffer in 3 Schritten
- Schalotten in Butter anschwitzen, mit einem Schuss Cognac ablöschen und Sahne oder Kalbsfond zugeben.
- Wenig tasmanischen Pfeffer im Mörser zerstoßen und einrühren, kurz einkochen lassen.
- Zu Steak oder Kurzgebratenem servieren und sparsam nachwürzen.
Eigenschaften
- Wildwuchs aus Australien, in geringen Mengen geerntet
- Beerig-süßes Aroma mit spät einsetzender, intensiver Schärfe
- Botanisch kein echter Pfeffer, sondern Bergpfefferbeere
- Ohne Geschmacksverstärker, Rieselhilfen und Zusatzstoffe
Was passt dazu?
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Häufige Fragen
Ist tasmanischer Pfeffer echter Pfeffer?
Nein. Es ist die getrocknete Beere des australischen Bergpfefferstrauchs, botanisch kein Verwandter des schwarzen Pfeffers, schmeckt aber pfeffrig-scharf.
Tasmanischer Pfeffer oder langer Pfeffer?
Beide sind exotische Pfefferspezialitäten mit eigenem Charakter. Tasmanischer Pfeffer ist beerig-süß mit spät einsetzender, intensiver Schärfe. Der lange Pfeffer schmeckt wärmer, süßlich und leicht anisartig, mit sanfterer Schärfe. Für kräftige, wachsende Schärfe nimmst du den tasmanischen Pfeffer, für warme Süße den langen Pfeffer.
Wie scharf ist er?
Sehr scharf, aber die Schärfe baut sich verzögert auf. Deshalb anfangs sparsam dosieren und nachwürzen.
Kann ich ihn in die Pfeffermühle füllen?
Nein, dafür ist er nicht geeignet. Zerstoße die Beeren im Mörser oder hacke sie fein.
Wozu passt er am besten?
Zum Grillen, zu Eintöpfen, Hülsenfrüchten und Gemüse, in Pfeffersaucen und sogar zu exotischen Früchten.