Ajowan, das thymianartige Gewürz der indischen Küche
Ajowan, auch Königskümmel oder Ajwain genannt, ist eng mit Kümmel und Kreuzkümmel verwandt und doch ganz eigenständig. Seine ätherischen Öle erinnern stark an Thymian, mit einer leichten Bitterkeit und einem warmen, leicht scharfen Nachklang. Wir füllen die ganze Saat in unserer Manufaktur in Klingenberg am Main ab. Schon kleine Mengen sind sehr wirkungsvoll, deshalb dosierst du Ajowan am besten sparsam.
Verwendung
Ajowan ist ein Klassiker der indischen Küche. Röste die Saat zusammen mit Cumin und Koriander in heißem Ghee oder Öl zu einem Tadka, würze damit Currys, Linsendals und Kichererbsengerichte oder knete sie direkt in Naan- und Fladenbrotteig. Auch zu grünen Bohnen, Kartoffeln, Wurzelgemüse und in Marinaden für Fisch passt sie hervorragend.
Wichtig: Das volle Aroma entfaltet sich erst durch kurzes Anrösten in Öl oder trocken in der Pfanne. Dosiere sparsam, denn Ajowan ist intensiv und kann sonst leicht dominieren.
Dal Tadka mit Ajowan in 4 Schritten
- Köchle 200 g rote Linsen mit 600 ml Wasser und einer Prise Kurkuma rund 20 Minuten weich.
- Erhitze 2 EL Ghee in einer kleinen Pfanne und röste ½ TL Ajowan, ½ TL Cumin und 2 fein gehackte Knoblauchzehen, bis es duftet.
- Gib dieses Gewürzöl (Tadka) über die gekochten Linsen und rühre es unter.
- Schmecke mit Salz und frischem Koriander ab und serviere das Dal mit Naan oder Basmatireis.
Was macht Ajowan besonders?
Obwohl Ajowan wie Kümmel und Kreuzkümmel zur Familie der Doldenblütler gehört, schmeckt er deutlich anders. Verantwortlich ist das ätherische Öl Thymol, das auch im Thymian steckt und Ajowan seine kräuterig-würzige, fast scharfe Note gibt. In der indischen Küche schätzt man ihn nicht nur als Gewürz, sondern auch, weil er schwer verdauliche Gerichte wie Hülsenfrüchte bekömmlicher macht.
Eigenschaften
- Ganze Ajowan-Saat, auch Königskümmel oder Ajwain genannt
- Thymianartig-würzig mit leicht scharfem Nachklang
- Klassiker für Currys, Naan und indische Hülsenfrüchte
- Aroma durch kurzes Anrösten in Öl verstärken
- Manufakturqualität aus Klingenberg am Main, sparsam dosieren
Was passt dazu?
Im Tadka harmoniert Ajowan mit Kreuzkümmel und Kurkuma. Für komplette indische Gerichte greifst du zu einer fertigen Mischung wie Garam Masala. Mehr Einzelgewürze und Raritäten findest du in unseren Gewürz-Raritäten.
Häufige Fragen
Was ist Ajowan?
Die Saat einer indischen Gewürzpflanze, auch Königskümmel oder Ajwain genannt. Sie ist mit Kümmel verwandt, schmeckt aber durch ihr ätherisches Öl thymianartig-würzig mit leicht scharfem Nachklang.
Wie verwende ich Ajowan?
Am besten kurz in heißem Öl oder Ghee anrösten und als Tadka über Currys, Dals und Gemüse geben. Auch im Naan-Teig und in Marinaden für Fisch macht er sich gut.
Wie schmeckt Ajowan?
Kräuterig und würzig mit einer deutlichen Thymiannote, einer leichten Bitterkeit und einem warmen, leicht scharfen Nachklang. Schon kleine Mengen sind sehr aromatisch.
Wie viel Ajowan sollte ich nehmen?
Sehr wenig. Ajowan ist intensiv, eine halbe Teelöffelmenge reicht für ein Gericht für vier Personen. Taste dich langsam heran.