Weißer Pfeffer aus Sri Lanka – vollreif, charakterstark
Weißer Pfeffer entsteht, wenn vollreife Pfefferkörner vom Fruchtfleisch befreit und getrocknet werden. Das Resultat: ein Pfeffer mit einer ganz eigenen Charakteristik – milder in der reinen Schärfe als schwarzer Pfeffer, dafür wärmer, runder und mit der unverwechselbaren, leicht würzig-animalischen Note, die erfahrene Köche so schätzen. Unserer kommt aus Sri Lanka – einem der traditionellen Anbaugebiete mit besonders gleichmäßiger Reife und gutem ätherischen Ölgehalt.
Verwendung
Weißer Pfeffer ist der Klassiker der hellen Küche. Er würzt, ohne die Farbe eines Gerichts zu beeinflussen. Unerlässlich für:
- Helle Saucen – Hollandaise, Béarnaise, Beurre Blanc, Velouté
- Cremesuppen – Spargel, Kartoffel, Blumenkohl, Lauch
- Geflügel – Poulardenbrust, Truthahn, Hähnchen in heller Sauce
- Fisch – Filets, Quenelles, Mousse de Poisson
- Käse und Quiche – überall dort, wo schwarze Pfefferpunkte stören würden
- Weißer Spargel – der klassischste aller Anwendungsfälle
Am besten frisch aus der Mühle mahlen – weißer Pfeffer verliert schneller Aroma als schwarzer.
Rezeptidee: Spargel-Cremesuppe mit weißem Pfeffer
500 g weißen Spargel schälen und in Stücke schneiden. In Butter anschwitzen, mit 750 ml Gemüsebrühe ablöschen. 20 Minuten köcheln lassen. Mit dem Stabmixer fein pürieren, 150 ml Sahne einrühren und aufkochen. Abschmecken mit Meersalz und frisch gemahlenem weißen Pfeffer. Mit Schnittlauch und einem Spritzer Zitronensaft servieren.