Weißer Malabar-Pfeffer – reifer Sortenpfeffer mit reinem, nussigem Aroma
Der weiße Malabar-Pfeffer ist eine besondere Pfefferspezialität: reife, vollständig fermentierte Pfefferkörner aus der Malabar-Küste Indiens, bei denen das rote Fruchtfleisch durch eine Wasser-Fermentation entfernt wurde. Das Ergebnis ist ein Pfeffer mit klarem, nussig-frischem Charakter, ohne die animalisch-schwefligen Noten, die minderwertigen weißen Pfeffer oft kennzeichnen.
Der Malabar-Pfeffer besticht durch seine intensive, eigenständige Schärfe, die direkt und sauber wirkt. Gemahlen ist er hell und fein – ideal für alle Gerichte, in denen Pfeffer sichtbar sein soll, aber die Farbe des Gerichts nicht beeinflusst werden darf: helle Saucen, Fischgerichte, helle Cremes und Suppen.
Verwendung in der Küche
- Fisch: klassisch zu Lachs, Seezunge, Heilbutt, Zander – als Finish kurz vor dem Servieren
- Geflügel: zu Hähnchen, Poularde, Kaninchen in hellen Saucen
- Helle Suppen und Saucen: Béchamel, Velouté, Rahmsaucen – gibt Schärfe ohne Farbeintrag
- Käse: als Würze für Frischkäse, Ricotta-Gerichte oder Käsesaucen
- Gemüse: zu weißem Spargel, Blumenkohl, Sellerie
Der weiße Malabar-Pfeffer eignet sich sowohl frisch gemahlen als auch als ganzes Korn für das Kochen. In Mühlen oder Mörsern entfaltet er seine volle Schärfe und sein nussiges Aroma am intensivsten.
Kleine Rezeptidee: Weißer Spargel mit Malabar-Pfefferbutter
Weißen Spargel schälen und in leicht gesalzenem Wasser bissfest garen. Butter bräunen, frisch gemahlenen weißen Malabar-Pfeffer dazugeben. Über den Spargel geben und mit einem Spritzer Zitrone servieren. Klassisch, elegant, mit dem richtigen Pfeffercharakter für helle Gerichte.
Passt hervorragend zu: Fisch, Geflügel, weißem Spargel, hellen Suppen, Rahmsaucen und Frischkäsegerichten.